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Heute ist 02.12.2006

Seit 2Tagen weiß ich, daß der Tumor, der mir in einer chirurgischen Praxis entfernt wurde bösartig ist.

Ich bin ziemlich fertig. Ich weine, habe angst vor dem was kommen wird. .

Es handelt sich bei dem Tumor um ein Weichteilsarkom (Spindelzellkarzinom)

Grunderkrankung ist Neurofibromatose Typ 1, das habe ich von meiner Mutter geerbt. Sie starb im Jahr 2000, bei ihr war es der selbe bösartige Tumor.

Ich will kämpfen um zu leben.

So wie mein Arzt jetzt schon sagt, wird eine plastische Rekonstruktion erforderlich sein.

Das ist aber das wenigste, wenn man nachher gesund ist.

06.12.2006

bekam gestern einen Anruf von Prof. Dr.M.den ich zuvor kontaktiert hatte.

Kann zu ihm in die Klinik kommen wegen spezillen Untersuchungen MRT und PET, aber Termin erst nächste Woche. Das kommt mir entsetztlich lange vor. diese Ungewissheit hält man kaum aus.

10.12.2006

Ich fühle mich elend, meine Gedanken kreisen zwischen nicht Begreifen und Realität. Nicht mehr lange und ich werde Gewissheit haben, ob sich im Körper Metastasen befinden.

Ist gar nicht so einfach, wirklich stark zu sein. Letzte Nacht hatte ich an sehr vielen Fibromen am ganzen Körper brennende Schmerzen.

Mir ist dabei klar, daß ich im Moment auch sensibler gegenüber Schmerzen bin.

Trotzdem sind sie da. Wäre schön, wenn es wirklich "nur" von den Fibromen kommen würde.

Ich denke jetzt auch noch viel mehr an meine Mutter, sie hatte den selben Krebs und konnte ihn nicht besiegen.

 

12.12.2006

Ich war heute noch mit meinem Vater in der Uniklinik Tübingen,

da er seit geraumer Zeit  ein taubes Gefühl im Unterkiefer hat.

Das, was wir nach der Untersuchung erfahren ist einfach

furchtbar.  Mein Vater hat Lungenkrebs mit Metastasen im

Unterkiefer.  U n h e i l b a r !

Was ich jetzt fühle, lässt sich nicht in Worte fassen. 

 

14.12.2006

Heute Flug nach Hamburg 

Im KH Hamburg/Eppendorf wird MRT gemacht. Es sind keine Metastasen zu sehen. Ich bin jetzt erst mal so froh und glücklich über diesen Befund.

15.12.2006

Ambulant wird PET gemacht. Befund steht noch aus.

18.12.2006

Stationäre aufnahme im KH/Eppendorf

19.12.2006

Heute erfolgte in Intubationsnarkose die Operation des rechten Unterarmes

Jetzt beginnt wieder banges warten auf den histologischen Befund. Davon hängt alles ab, ob ich Chemotherapie/Bestrahlung bekomme. Ich will und glaube auch ganz fest daran, daß alles in Ordnung sein wird. Mein Arm schmerzt, doch das ist nicht schlimm, wenn dann kein Tumorgewebe vorhanden ist.

22.12.2006

Heute darf ich nach Hause

28.12.2006

Vorstellung bei meinem Chirurgen zum Verbandswechsel. Bekomme einen tollen Folienverband, ist super wassesrdicht und ich kann duschen ohne daß die lange Wunde naß wird.

Anschließend Besuch bei meiner Hausärztin. sie schlägt mir eine Misteltherapie vor, die ich auch unbedingt machen will. Nichts lasse ich unversucht und ich glaube auch an die Wirkung von Mistel. Es geht jetzt noch darum , ob meine Krankenkasse das bezahlt. Antrag wird gestellt.

08.01.2007

endlich bekomme ich einen Anruf von Prof. M.
Ich brauche KEINE Nachbehandlung und auch keine erneute Operation. (Sobald ich einen Bericht habe, werde ich noch kurz dazu schreiben.) Als geheilt gelte ich wohl nicht, und im März wird wieder ein MRT gemacht.

10.01.2007

mein Arm schmerzt noch und der halbe Unterarm ist taub, sollte vielleicht nicht so viel rumwursteln. Ich musste heute aber unbedingt bei herrlichem Sonnenschein die Weihnachtsdeko wegräumen und mit ein paar schönen Pflanzen neu dekorieren.

 

01.02.07

Ein ganz kurzer Arbeitstag im Pflegeheim. Das war so schön, nicht sehr anstrengend und hat richtig gut getan. Mein Arm ist aber immer noch sehr empfindlich und leicht geschwollen.

Der Alltag kann beginnen.

 

Juni 2008

bis heute hatte ich mehrere Nachuntersuchungen die alle ohne einen Befund waren.

Ich bin so glücklich darüber. Ein schöneres Geschenk gibt es nicht.

 

 

 





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